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HIRSCH, Bernd: Geschichte und Geschichten: Zum Verhältnis von Historizität, Historiographie und Narrativität in den Romanen Salman Rushdies. Heidelberg: Winter 2001. LWU 34,4 (2001), 400-401.
(Ansgar Nünning)
NÜNNING, Vera: "A Revolution in Sentiments, Manners, and Moral Opinions": Catharine Macaulay und die politische Kultur des englischen Radikalismus, 1760-1790 (Anglistische Forschungen, 255). Heidelberg: Winter 1998. Anglia 119,3 (2001), 506-511. (Dietmar Schloss) "Die vorbildlich klar aufgebaute und u.a. durch regelmäßige Zwischenresümees sehr gut lesbare Studie beeindruckt durch die umfassende Einbeziehung der Quellen, die Vielfalt und sinnvolle Verbindung der behandelten Themen, die die Komplexität des englischen Radikalismus sehr schön deutlich werden lassen, und [durch] die daraus hervorgehenden Forschungsimpulse […]." LWU 33,1 (2000), 92-93. (Tobias Witt) "Nünning shows that the interdisciplinary approach of cultural studies is as relevant for history and the social sciences as it is for literary criticism, linguistics and philosophy. Such interdisciplinary work is still hampered by the structure of the German academy, but, as this book aims to show, it is not impossible." ZAA 48,1 (2000), 80-82. (Doris Feldmann, Ina Habermann) "Zweifelsohne hat Nünning mit ihrer kenntnis- und materialreichen Studie einen substantiellen Beitrag zur Erforschung der englischen Geschichte und politischen Kultur des 18. Jahrhunderts geliefert. […] Es steht außer Frage, daß die Arbeit zu einem unverzichtbaren Standardwerk nicht nur für Historiker und Kulturwissenschaftler, sondern auch für Anglisten werden wird. Sie ist sehr gut lesbar, verständlich geschrieben und auch aus didaktischer Perspektive als gelungen zu bewerten." Anglistik 12,2 (2001), 199-205. (Raimund Schäffner) "Vera Nünning führt [...] eine klare Perspektive kulturwissenschaftlichen Arbeitens auf der Grenze zwischen Geschichts- und Literaturwissenschaft vor. [...] Die Arbeit besticht durch einen sehr flüssigen und gut lesbaren Stil. Die Kombination, das Werk einer Person in den Mittelpunkt zu
stellen und zugleich ein umfassendes Bild des Radikalismus im Kulturgefüge Englands des 18. Jahrhunderts darzustellen, überzeugt. Es ist zu wünschen, daß dieser Arbeit vergleichbare mentalitätsgeschichtliche und kultursemiotische Arbeiten zu anderen europäischen Ländern zur Seite gestellt werden, so daß auch umfassendere komparatistische Analysen möglich werden. Nünning hat einen kulturwissenschaftlichen Weg dahin vorgezeichnet." Wissenschaftlicher Literaturanzeiger 41,2 (2002), 19. (Stephan Jaeger) "Nünning offers much more than an intellectual biography. In fact, the complex picture of a revolution in mentalities evolves, morrored in historiography and parliamentary debates, in philosophical essays and a wide personal correspondence – all sources which the author takes carefully into account, thereby convincingly demonstrating Macaulay's position as an eminent woman in her time. Most illuminating is a long chapter on radical historiography as a medium for political debate. Nünning looks at the political function of historical works in the later eighteenth century, and investigates the significance of the myth of the 'ancient constitution' […]."
Research on British History in the Federal Republic of Germany 1998-2000. Regina Pörtner (ed.). London: German Historical Institute London 2002, 48-49. (Benedikt Stuchtey)
NÜNNING, Vera, Ansgar Nünning: Englische Literatur des 18. Jahrhunderts. Stuttgart: Klett 1998. ZAA 1 (2001), 88-89. (Monika Fludernik) "In der Abhandlung zur Englischen Literatur des 18. Jahrhunderts macht das Autoren(ehe)paar Vera und Ansgar Nünning in sechs exzellent und flott geschriebenen Kapiteln und einem Anhang mit dem Gegenstand vertraut. Den Ausgang nimmt die Studie bei etablierten Epochenbildern, nennt deren Vorzüge, aber auch die Nachteile, um folgerichtig zum Konzept eines (offeneren) "New Eighteenth Century" zu kommen." Wissenschaftlicher Literaturanzeiger 40,2 (2001), 35. (Sascha Feuchert) "Vera und Ansgar Nünning setzen sich in Englische Literatur des 18. Jahrhunderts zurecht kritisch mit alten Konzeptualisierungen der Literaturgeschichte jener Epoche auseinander und verweisen vor allem auf Mängel der alten "Aufstiegsgeschichten" nach dem Muster von Ian Watts The Rise of the Novel oder der Erfolgsstory der in einer Zeit vermeintlicher Wertekrise um zeitlose Sinngebungsmuster bemühten klassizistischen Dichtung. [...] Positiv hervorzuheben ist im vorliegenden Band die konzeptuelle Binnengliederung der Hauptkapitel, die zentrale Aspekte der jeweiligen Gattungsgeschichte im 18. Jahrhundert [...] hervorheben und erläutern. Auch die den gesamten Band durchziehenden Hinweise auf aktuelle theoretische Debatten zur Erfassung der Literatur des 18. Jahrhunderts steigern den Nutzwert des Büchleins."
Anglistik 12,2 (2001), 161-162. (Heinz Antor)
NÜNNING, Vera, Jürgen Heideking: Einführung in die amerikanische Geschichte. München: Beck 1998. FMF Rheinland Pfalz 8 (2000), 5. (Jody Skinner) "Zu wünschen wäre, daß nicht nur Studierende der amerikanischen Geschichte diese sehr gelungene Einführung lesen."
Historische Zeitschrift 270,3 (2000), 705-706. (Hartmut Lehmann)
NÜNNING, Vera: Der Englische Roman des 19. Jahrhunderts (Uni-Wissen Anglistik/Amerikanistik). Stuttgart: Klett 2000. Kritikon Litterarum 28,3-4 (2001), 149-151. (Stefan Horlacher) "Der kulturwissenschaftliche Ansatz führt einen interdisziplinären Blick ein, der den Studierenden die Bezüge zwischen englischer Romanliteratur und einflussreichen Historikern, Naturwissenschaftler oder Philosophen […] verdeutlicht. Positiv ist an Der englische Roman des 19. Jahrhunderts auch noch hervorzuheben, dass Nünning es versteht, ihren Lesern neben einem Überblick über ihr Gebiet auch neuere Ergebnisse jüngerer theoretischer Ansätze wie etwas des Feminismus, der postkolonialen Kritik und des New Historicism vorzulegen, was den theoretischen Anspruch des Buches dokumentiert."
Anglistik 12,2 (2002), 162-163. (Heinz Antor)
NÜNNING, Vera, Ansgar Nünning (Hg.): Multiperspektivisches Erzählen: Zur Theorie und Geschichte der Perspektivenstruktur im englischen Roman des 18. bis 20. Jahrhunderts. Trier: WVT 2000. Der fremdsprachliche Unterricht 35,51 (2001), 81. (Stefan Horlacher) "Dem Herausgeberpaar Vera und Ansgar Nünning wie auch dem kompetenten Team der Beiträger ist zu verdanken, dass mit diesem Band zukünftigen Studien zur Multiperspektivität eine profunde Basis verliehen wird. […] Eine umfangreiche Forschungsbibliographie beschließt den Sammelband, der ein weiteres Mal die besondere, tonangebende Rolle der Herausgeber innerhalb der deutschsprachigen Anglistik unter Beweis stellt."
Sprachkunst 32,2 (2001), 397-401. (Eva Müller-Zettelmann)
NÜNNING, Vera, Ansgar Nünning (Hg.): Grundkurs anglistisch-amerikanistische Literaturwissenschaft. Stuttgart: Klett 2001.
"[D]er Band von Vera und Ansgar Nünning [bietet] ein ambitioniertes Spektrum an Gebieten und Fragestellungen, gerade wenn man berücksichtigt, dass er in der Reihe Uni-Wissen des Klett Verlages – herausgegeben ebenfalls von Ansgar Nünning – erschienen ist und somit wohl einen gewissen Umfang nicht überschreiten sollte. Viele Abschnitte sind ungeachtet der räumlichen Beschränkungen sehr überzeugend [...]. Tabellarische Übersichten und Schaubilder ergänzen [...] in sehr hilfreicher Form den Fließtext und berücksichtigen nicht nur die Entwicklung der englischen und amerikanischen Literatur, sondern auch bisher Unterrepräsentiertes, beispielsweise die Literatur bestimmter Gruppen und insbesondere auch die postkolonialen Literaturen. [...] Ein Einführungsband wie der vorliegende kann hier, insbesondere mit Hilfe von Instrumenten wie einem Glossar oder von Literaturlisten, in denen besonders lesenwerte Texte hervorgehoben sind, den Weg weisen. Zu loben ist vor allem die Aufnahme einer Auflistung von relevanten anglistischen und amerikanistischen Internetadressen, die es den Lesern erlauben, schnell benötigte Informationen abzurufen. Obwohl dem Band leider kein Register beigefügt wurde, kann die weitgreifende und terminologisch sehr präzise Darstellung des erweiterten Methodenrepertoires der anglistischen und amerikanistischen Literaturwissenschaft, die Vera und Ansgar Nünning bieten, [...] auch für Studierende höherer Semester als sehr empfehlenswertes Nachschlagewerk dienen." Anglistik 13,2 (2002), 168-170. (Sigrun Meinig) "Dieser Neuzugang in der von Ansgar Nünning auch herausgegebenen Klett-Reihe Uni-Wissen kommt dem Bedarf einer aktuellen, kulturwissenschaftlich orientierten Kurzeinführung in die anglistisch-amerikanistische Literaturwissenschaft nach, die sprachlich und strukturell auf die Bedürfnisse von StudienanfängerInnen und das Format eines einsemestrigen Einführungskurses zugeschnitten ist [...] Der Band schließt mit hervorragend ausgewählten Lektürehinweisen [...] und einem adressatenorientierten Glossar. Er wird, zumal mit einem Preis von € 10,20 durchaus kostengünstig, sicherlich zu einem Standardwerk in deutschen Einführungskursen in die anglistisch-amerikanistische Literaturwissenschaft avancieren […]." LWU 35,2 (2002), 176-177. (Antje Kley) "Nünningology for Advanced Beginners
Aus dem vielfältigen Angebot von Einführungen in die englische Literaturwissenschaft stößt der von Ansgar Nünning verfasste Band Uni-Training Englische Literaturwissenschaft (1996) unter Studierenden des Fachs erfahrungsgemäß auf besonders positive Resonanz. Klare Terminologie, ansprechende Beispiele und transparente Präsentation kennzeichnen dieses textanalytische Grundlagenwerk. Der gleichzeitig hohe wissenschaftliche Anspruch hebt es dazu in besonderem Maße hervor. Inzwischen ist der bewährten Orientierungshilfe Konkurrenz aus demselben Verlag und dem eigenen "Haus" entstanden [der Grundkurs anglistisch-amerikanistische Literaturwissenschaft]: […] Auf äußerst präzise Weise liefert der Band seinen Lesern eine Sichtung, Strukturierung und Kategorisierung des mit der Theorielastigkeit der letzten Jahre doch recht unübersichtlich gewordenen Dickichts der anglistisch-amerikanischen Literaturwissenschaft. […] Fazit: Wer diesen Band durchgearbeitet hat, wird in Prüfungen mit exakter Terminologie und – bei entsprechenden Transferleistungen – anspruchsvoller Herangehensweise an literarische Texte glänzen. Sich dieser Übung zu unterziehen, ist allerdings nicht nur Prüfungskandidaten unbedingt anzuraten!" Der fremdsprachliche Unterricht Englisch 1 (2003), 48. (Laurenz Volkmann)
NÜNNING, Vera, Ansgar Nünning (Hg.): Klassiker und Strömungen des englischen Romans im 20. Jahhrundert: Festschrift zum 65. Geburtstag von Gerhard Haefner. Trier: WVT 2000. Praxis des fremdsprachlichen Unterrichts 48,3 (2001), 325-26.
(Karl Heinz Wagner)
SCHÖNEICH, Christoph: Edmund Talbot und seine Brüder: Englische Bildungsromane nach 1945. Tübingen: Narr 1999. Anglia 119,1 (2001), 159-192. (Annegret Maack) "Die Konzentration auf männliche Bildungsromane erscheint angesichts der verstärkten Aufmerksamkeit, die 'Edmund Talbots Schwestern' bereits erfahren haben, gerechtfertigt. Der mit Bedacht gewählte Plural des Untertitels und die von Schöneich vorgelegten Romananalysen sind ein Plädoyer für selektive und differenzierte Einzelbeobachtungen, mit denen der bunt gemischten und vielköpfigen Geschwisterschar unter Wilhelm Meisters Nachkommen am besten zu begegnen ist." ZAA 48,3 (2000), 279-280. (Ralf Schneider) "Diese sorgfältig recherchierte Studie, eine von der Universität Heidelberg angenommene Habilitationsschrift, setzt sich zum Ziel, anhand exemplarischer Interpretationen von 17 sehr sehr gut ausgewählten englischen Romanen der Nachkriegszeit die verbreitete Auffassung zu revidieren, daß der Bildungsroman im 20. Jh. aufgrund radikal veränderter weltanschaulicher und ästhetischer Rahmenbedingungen obsolet sei, und zu zeigen, daß Romane der Nachkriegszeit die Fragestellungen der 'klassischen' Bildungsromane "auf ihre jeweils eigene Weise fort[schreiben]" (S. 317). Man darf vorwegnehmen, daß es Christoph Schöneich in einer höchst luziden und überzeugenden Weise gelingt, den Nachweis für seine Thesen zu erbringen, und daß er sowohl der Forschung zum Genre des Bildungsromans als auch der zur englischen Literatur der Nachkriegszeit wichtige Impulse gibt."
Paratexte 1 (2000), 105. (Ansgar Nünning)
FISCHER-HORNUNG, Dorothea: "American Cultural Studies Online" im Rahmen des Programms "Innovative Projekte in der Lehre". http://www.uni-heidelberg.de/presse/news/2205anglist.html
(Pressestelle der Uni HD, 14.05.2002, Michael Schwarz)
SAUER, Walter: Organisation der Ausstellung "Struwwelpeter International (Sammlung Walter und Nadine Sauer)" vom 16. Mai - 04. Juli 2002 im Museum der Universität Heidelberg. Rhein-Neckar-Zeitung (23.05.2002)
"'Struwwelpeter International' nennt sich diese höchst sehenswerte Ausstellung in einem […] Raum der Alten Universität, und in der Tat, an der Hand von etwa 150 Exponaten begibt sich der Besucher auf eine veritable Weltreise, die – mit oft seltenen und manchmal seltensten Struwwelpeter-Ausgaben – so gut wie keinen Platz unter der Sonne auslässt. […] [E]twa die russische Ausgabe (erstmals erschienen 1849 in Sankt Petersburg) mit so wunderschönen Neuzeichnungen, dass sie sogar Hoffmann selbst dergestalt beeindruckten, dass er sie 1859 für eine Neugestaltung des 'Struwwelpeter' zur Vorlage nahm. Walter Sauer […] war übrigens der erste, der diesen Zusammenhang erkannte und beschrieb. […] Und dann gibt es da zum Beispiel noch die chinesischen Ausgaben (zwei!) oder die japanischen Ausgaben (vier!) oder die ladinische (richtig, eine rätoromanische Sprache!), die estnische, die hebräische Ausgabe. […] [A]m allererfolgreichsten [war] der Struwwelpeter in Großbritannien und den USA […]. Auf diesen Ausgaben liegt denn auch der Schwerpunkt der Ausstellung, wobei die Annahme erlaubt sein mag, dass dabei auch persönliche Präferenzen des Aussteller-Ehepaars eine gewisse Rolle spielten. Aus England werden unter anderem präsentiert eine wunderschöne großformatige Neuzeichnung, 'Shock-headed Peter' von 1905 (Dean, London), und 'The Magic Lantern Struwwel-Peter' von 1896, ein bewegliches Bilderbuch mit Laterna-Magica Effekten." Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel 51 (28.06.2002)
(Ulrich Wiedmann)
"Und wieder ist ein Abend in Heidelberg vergangen, der Geschichte schreibt, ja Geschichte! Die Geschichte des Musicals The American Express […]. Es spielt die Theatergruppe des Anglistischen Seminars – auf Englisch. […] Die Leistung der zehn Schauspieler ist außergewöhnlich. Nicht nur die englische Aussprache, auch ihre musikalischen Fähigkeiten sind beeindruckend. […] Unter der Leitung von Felix Rieckmann […] und Produktionsleiterin Annika Renker […] – beide selbst als Darsteller auf der Bühne – ist ein ambitioniertes und eingespieltes Team entstanden. Die Zugabe am Ende ist mehr als obligatorisch." Ruprecht (Februar 2002)
(Britta Bonn)
"[D]ie Akteure [vermittelten] beeindruckend ein Gefühl von Verzweiflung und endgültiger Ernüchterung, das die erwartungsvolle Spielchenbereitschaft abgelöst hatte. Auf der ständigen Suche nach Nähe und Erfüllung hatten sich die Charaktere nun endgültig in eine ausweglose Einsamkeit manövriert – der Titel Closer nimmt diese paradoxe Entwicklung recht sarkastisch auf. Alles in allem äußerst glaubwürdig und sehr beeindruckend war die Leistung der vier Darsteller unter der Regie von Ricarda Klüßendorf." Ruprecht (April 2002)
(Miriam Wittner)
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